Christian Becker (Voc. Git.), Robert Bertl Baumgartner (Schlagzeug), Thomas Eder (Git.). Sandra Lawson (Bass), Martin Mader (Keyboards) - bei Beckermeister Quattro: Markus Adamer (Cajon).

 

 

Wir schreiben das Jahr 1994. In Wien formiert sich eine Coverband namens Empty Arms, die in Kellern probt und in Vorstadtbeisln die ersten Konzerte gibt. Die Musiker Christian Becker, Stefan Höll, Thomas Kraft und Bertl Baumgartner feiern bald mit den traditionellen Weihnachtskonzerten im Aera und in Clubs wie dem Roten Engel kleine Erfolge. Dauergast auf der Bühne ist die Sängerin Sabine Chalupa, die später fix in die Band einsteigt. Am Keyboard wird Georg Weilguny zu einem weiteren Besatzungsmitglied. Stefan Höll wechselt von der Stromgitarre zu klassischeren Tönen, ihm folgt Andy Abraham an der Gitarre. Nach 2 Jahren des Nachspielens möchte Becker sich verändern, eigenständige Texte in der Muttersprache schreiben und Empty Arms gehen in den Ruhestand.

Gemeinsam mit Andy Abraham vertont Christian Becker die ersten verbalen Gehversuche. Die Band besteht aus den Mitgliedern der letzten Besetzung von Empty Arms (exklusive Sabine Chalupa) und reüssiert zunächst für 2 Konzerte unter dem Namen „Hr. Becker und die Starkstromschrammeln“.

Lieder wie „Fluchtachtl“, „Kampai“, „Xundheit & Prost“ und „Sunntog Auf D’Nocht“ zählen zu den Erstlingswerken. Auftritte als Begleitband von Kurt Ostbahn und unzähligen weiteren Gästen ermöglichen es, langsam ein Stammpublikum zu erspielen.

Der Name Beckermeister entsteht aus Jux und Tollerei. Claudia Jusits, selbst Sängerin und Freundin der Band bringt das Wortspiel nach einigen gemeinsamen Achteln der Namenssuche in die Runde ein. Danke Claudia. Dabei ist es mehr als 12 Jahre geblieben!

1998 tritt Beckermeister im Viererpack ohne 2. Gitarristen auf. Durch die Bekanntschaft zu Leo Bei schnuppert Christian Becker Studioluft. Die logische Konsequenz ist die Produktion der ersten Maxi-CD, die die Titel „Die Sunn“, „Drauf und auf Entzug“, „Sunntog Auf D’Nocht“ und „Xundheit & Prost“ enthält. Die Präsentation der CD findet im Bamkraxler im 19. Bezirk statt.

1999 beginnt Beckermeister unter Zuhilfenahme diverser Gastmusiker mit der Produktion des Albums „A Steila Tog“. 10 Lieder mit zum Teil starkem Bezug zu den Wurzeln Christian Beckers, dem Weinort Grinzing, werden im Tonstudio Bei in der Zollergasse, 1070 Wien aufgenommen. Als Gäste sind unter anderem Claudia Jusits, Betty Semper, Andy Baum, Simon Wildner, Stefan Bernheimer, Klaus Reichart und Gert Haussner zu hören.

Im April 2000 findet im „Europa“ gegenüber dem Tonstudio Bei die Präsentation des Albums
„A Steila Tog“ statt. Das Lokal ist überfüllt, die Polizei prüft sogar die Rechtmäßigkeit der Veranstaltung. In den Folgemonaten spielt die Band Konzerte in ganz Österreich und bringt die CD an den Mann und die Frau.

Die Besetzung der Band ab dem Jahr 2000 lautet neben C. Becker wie gehabt Robert Baumgartner und Thomas Kraft. Statt dem Keyboard spielt wieder eine weitere Gitarre eine gewichtige Rolle. Gewürgt wird diese von Markus Gartner, der im gleichen Jahr die Maxi-CD „Latinfieber“ produziert. Diese Produktion stellt auch die erste Zusammenarbeit mit Blacky Schwarz dar, der nunmehr als Verleger und Label fungiert. Das Lied „Latinfieber“ wird aufgrund des nicht lupenrein jugendfreien Textes eher selten im Radio gespielt. Die Konzertreise durch Österreich geht weiter und führt mittlerweile mitunter sogar nach Bayern.

2002 erscheint die Maxi-CD „Auszeit“, die auch den späteren Publikumsliebling „Gefallene Engel“ enthält. Diese Veröffentlichung ist zunächst die letzte Produktion für 2 Jahre.

In Folge gesellt sich Martin Mader an den Keyboards zur Band. Später tritt Elmar Castillo (Gitarre) an die Stelle von Markus Gartner, der in den darauf folgenden Jahren jedoch immer wieder als Gast zu Beckermeister zurückkehrt. Konzerte wie das Open Air „Unter Freiem Himmel“ beim Lebensbaumkreis in 1190 Wien, die Adventsingen, das Sturmfest im Schutzhaus auf der Schmelz und andere Veranstaltungen werden zu dieser Zeit von Christian Becker ins Leben gerufen und sollen zur jahrelangen Tradition werden. Weiters spielt die Band auf dem Donauinselfest, als Support der Schröders und tourt munter weiter.

2004 beginnt Christian Becker gemeinsam mit seinem heutigen Schwager Bernie Penzias mit der Produktion des Albums „Rettung In Der Not“, das in Wien, Kottingbrunn und Los Angeles aufgenommen wird. Zur gleichen Zeit lernt er auch Georg Danzer kennen. Eine jahrelange enge, fruchtbare Freundschaft entsteht. Resultat ist ein Gastspiel Danzers auf dem Album. Zu hören ist weiters Willi Resetarits (Harp) und Bluatschink (Chorgesang). Im Juli 2004 spielt Beckermeister zum ersten Mal als Support vor Austria 3.

Nach der Fertigstellung des Albums kommt es zur Umbesetzung der Band, die bis zuletzt auch bestehen bleibt. Am Bass tritt Sandra Lawson, an der Gitarre Thomas Eder ins Licht von Beckermeister.

Im März 2005 präsentiert die neue Band im Wiener Moulin Rouge das Album „Rettung In Der Not“. Die Konzertreihe zur CD gipfelt im Dezember 2005 in einem Konzert im Orpheum Wien, bei dem die Aufnahmen zum Album „Live Im Orpheum“ entstehen.

Die Live-CD wird im Mai 2006 veröffentlicht. Im gleichen Jahr spielt Beckermeister einige Konzerte als Support von Austria 3 und mit Hans Söllner u.a. Im Herbst beginnt Christian Becker mit der Produktion der Benefiz-CD zugunsten der Österreichischen Muskelforschung.

2007 erscheint die CD „Gib Niemals Auf“, auf der der Song zugunsten der Österreichischen Muskelforschung mit den Kolleginnen und Kollegen Andy Baum, Bluatschink, Georg Danzer, Birgit Denk, Rainhard Fendrich, Matthias Kempf, Niddl, Manuel Ortega und Christian Sperrer veröffentlicht wird. Auf dem Tonträger finden sich außerdem sieben Titel in neuen Unplugged-Versionen. Ab Oktober 2007 arbeitet die Band an einem neuen Album, das zur Gänze in Becker’s Tresor in Grinzing aufgenommen wird.

2008 kommt der Tonträger „Weiter“ auf den Markt. Präsentiert wird die CD im Rahmen des Konzertes „10 Jahre Beckermeiser“ mit zahlreichen Gästen im Orpheum Wien. Der Song „Herr Minister“schafft es wie zuvor „Fluchtachtl“ in die heimischen Radios und natürlich gibt es zum aktuellen Album auch eine Konzertreise durch Wien und die Bundesländer. Das Jubiläumskonzert im April 2008 wird in Bild und Ton mitgeschnitten. Ab dem Sommer wird bereits an der Auswertung des Materials (30 Songs!!!) gearbeitet.

Im Oktober 2008 veröffentlicht die Band die Maxi-CD „I Riach An Wein“, auf der auch Amateurvideos zu den Songs „Deine Wurzeln“ und „Fluchtachtl“ in raren Versionen zu sehen und zu hören sind.

2009 erscheint die DVD
„Beckermeister Live – Das 10Jahres Konzert“
mit den Gästen Lydia Hermann, Ulli Bäer, Andy Baum,
Leo Bei & Karl Horak, Thomas Kraft, Elmar Castillo und
Willi Resetarits. Interviews mit den Gästen und
Christian Becker runden das 22 Titel umfassende Werk ab. Becker tritt Anfang des Jahres 2009 auch zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder alleine auf. Das Programm „Becker Allein Zuhaus“ wird zum Kult für eingefleischte Anhänger der Band.

2010 spielt Beckermeister noch zahlreiche Konzerte, weiters sind für das Publikum einige Überraschungen
zu erwarten.
Am 18.12.2010 findet in Wien das letzte Konzert vor der Pause statt.

 

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